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II. Akt

Der Palast des Herzogs von Gonzague wird zu einem Auktionshaus umgebaut. Beim Lizitieren werden alle freien Plätze vergeben, den letzten, die Hundehütte, sichert sich eine geheimnisvolle Gestalt, die mit ihrem Buckel gleich zum Liebling des Herzogs und der Händler wird.

 

Gonzague sieht seine Pläne in Gefahr, da er erfahren hat, dass Lagardčre zurück ist und sich in Paris aufhält. Er hofft darauf, dass der einberufene Familienrat eine Lösung herbeiführen wird.

 

Die Witwe von Nevers, jetzt Ehefrau von Gonzague, begibt sich auf Rat des Buckligen ebenfalls zum Familienrat, hinter dem Bild von Nevers versteckt steht ihr der Bucklige zur Seite. Die Herzogin erkennt das Zigeunermädchen nicht als ihre Tochter an. Sie verspricht, dass sie auf dem am Abend stattfindenden Ball des Regenten allen ihre Tochter vorstellen wird.

Gonzague und Peyrolles verfluchen das Scheitern ihrer Pläne.


Der Bucklige erhält als „Gesandter“ von Lagardčre eine Audienz beim Regenten.

 

Auf dem Ball passen Cocardasse und Passepoil auf Aurore auf, es gelingt Peyrolles dennoch, das Mädchen zu entführen.  

 

Lagardčre erscheint zur Audienz beim Regenten. Er trifft auf Gonzague, den er als Mörder von Nevers enthüllt, dieser kann sich jedoch aus der Affäre ziehen, und Lagardčre wird erneut in Verbannung geschickt. Der Chevalier erbittet sich 24 Stunden, um Aurore doch noch vorstellen und den Mörder von Nevers überführen zu können.

 

Doch bei seinem Weggang wird er von den Gefolgsleuten von Gonzague niedergestochen.

Der verletzte Chevalier schleppt sich in der Maske des Buckligen zu seiner Wohnung, um festzustellen, dass auch das Geburtsregister von Aurore gestohlen wurde.


Am folgenden Tag hält der Herzog in seinen Privaträumen ein Gelage ab, der Bucklige überredet ihn, ihm in einer munteren Hochzeitszeremonie die wahre Aurore de Nevers anzutrauen.

Der Herzog willigt ein, aber sein Cousin, der Marquis de Chaverney, der sich inzwischen mit Flor zusammengetan hat, erfährt von dem Plan. 

 

Beim Abendessen erbittet der Bucklige ein paar Minuten Zeit, um allein mit seiner Braut zu sein und um sie zu werben, die Gäste können durch eine offene Tür daran teilhaben.

Er eröffnet Aurore, dass er in Wirklichkeit der Chevalier ist. Zum größten Erstaunen der Gesellschaft küsst die „unter Zauberbann stehende“ Braut den Buckligen.

 

Während der Trauungszeremonie schreibt der Bucklige seinen Namen selbst ins Register. Als die Neugierigen ihn wissen wollen, zeigt er die Unterschrift: Henri de Lagardčre.

Der Chevalier reißt sich die Maske ab und stellt sich den Anwesenden.

 

Da erscheinen der Regent und die Witwe von Nevers mit der Garde. Sie ergreifen den Chevalier und werfen ihn ins Gefängnis. Der Regent verhört Gonzague, da er noch immer den Verdacht hat, dass der Herzog in den Meuchelmord verwickelt ist.

Er überlässt die Entscheidung aber einem Gottesgericht.


Die Herzogin versucht, ihre Tochter zur Vernunft zu bringen, doch für diese gibt es nur den Chevalier. Die Herzogin versteht endlich, dass Aurore verliebt ist, ebenso wie der Chevalier, der sich in seiner Zelle nach Aurore sehnt.  


Die beiden Fechtmeister werfen sich im Fechtsaal vor, dass sie wieder einmal außerstande waren, dem Chevalier zu helfen, der jetzt ihretwegen sterben muss.  

 

Chaverney und Flor erscheinen plötzlich und unterbreiten den beiden einen Plan, wie Lagardčre zu helfen ist.


Gonzague hält die ihm die Gefolgschaft aufkündigen wollenden Männer in Schach, sticht Peyrolles nieder und zwingt die anderen, ihm bei einem zu erwartenden Kampf beizustehen. Aber dies ist der letzte Akt des verwerflichen Spieles.

 

Vor seiner Hinrichtung bittet Lagardčre um ein letztes Wort und endlich gelingt es ihm, Gonzague zu entlarven.

 

Gonzague und seine Gefolgsleute attackieren den wehrlosen Chevalier, der aber Peyrolles und Gonzague überwinden kann, die inzwischen dazugekommenen Fechtmeister und Chaverney besiegen die anderen.

Der Chevalier hat seinen Schwur erfüllt und kann endlich Aurore seine Liebe gestehen.